In diesem sympathischen Blog ist viel von der Willkür der Justiz die Rede. Es geht hier zumeist um die teilweise kaum noch nachzuvollziehenden Entscheidungen deutscher Gerichte. So manches Urteil wirkt auf den unbefangenen Betrachter wie das Ergebnis eines reinen Glückspiels, wie das Ergebnis einer Pokerrunde. Und damit wären wir beim Thema: Poker! Aber was ist das überhaupt? Poker, das ist doch kein Spiel für anständige Leute. Oder etwa doch? Wer spielt denn so etwas? Ist das nicht ein Glücksspiel, das von halbseidenen Gestalten an dunklen Orten betrieben wird? In Räumen, in denen man vor lauter Tabakqualm die Luft durchschneiden und kaum noch die Hand vor Augen sehen kann? Und gibt es nicht auch so etwas wie Strip-Poker? Igitt! Nein mit so etwas will ich nichts zu tun haben. Und was würde meine Oma dazu sagen?
Nicht nur die Halbwelt spielt Poker
Nun, die Zeiten haben sich geändert. Und um die letzte Frage zu beantworten: Vermutlich würde die Oma mitpokern. Aber ich gebe es gerne zu: Wenn ich das Wort Poker höre, gehen mit mir die Vorurteile durch: Poker ist etwas für gesellschaftliche Randgruppen! Und dass sich in letzter Zeit so genannte „Prominente“ beim Pokern im Fernsehen zeigen, macht die Sache nicht besser: Wer als abgehalfterter „B-Promi“ seinen Ruf endgültig verspielen möchte, kann das sehr effektiv beim TV-Poker machen. Bei diesen Turnieren zeigen Stars und Sternchen, dass sie nicht nur dem Reiz der Halbwelt erlegen sind, sondern auch, dass sie sich in aller Öffentlichkeit um Kopf und Kragen spielen und sich dabei nicht einmal schämen. Beim TV-Poker geht es fast so zu wie im Dschungel-Camp: Es geht noch immer eine Runde peinlicher.
Der Reiz des Verdorbenen
Aber warum hat das Pokerspiel einen so schlechten Ruf? Und warum wird es gleichzeitig bei breiten Bevölkerungsschichten immer beliebter? Poker mutiert mittlerweile zu einem „Breitensport“. Selbst in meinem Bekanntenkreis gibt es schon Leute, die am Online-Poker teilnehmen. Ist es der Reiz des Verdorbenen? Oder ist es die Freude am Glückspiel? Geht es eher um das Poker-Ambiente oder ganz banal um die Gewinnmöglichkeiten?
Pokern lernen – who dares, wins
Um der Sache auf die Spur zu kommen, habe ich beschlossen selber das Pokern zu erlernen. Aber der Blick ins Internet entmutigt: Die Websites mit Spielanleitungen zum Thema Poker sind Legion. Und was die Sache noch verschlimmert: Es gibt nicht nur eine Poker-Variante, sondern zahlreiche Variationen dieses Kartenspiels. Zu den bekanntesten gehören: Draw Poker, Texas Hold’em, Omaha Hold’em und Seven Card Stud. Unzählige andere Pokervarianten kommen hinzu. Vermutlich könnte man ganze Seiten mit den Variationen dieses Spiels füllen. Aber was zu viel ist, ist zu viel. Ich kann mich nur mit einer Variante beschäftigen und wähle dazu die bekannteste: Das Texas Hold’em. Unverzagt mache ich mich ans Werk und versuche die Geheimnisse dieser Poker-Variante zu entschlüsseln. Und wie heißt es doch im Englischen so schön: „Who dares, wins“. Aber davon mehr im nächsten Teil.

Bin gespannt, wie Ihr Euch mit dem Pokern vertraut macht. Mir kommt es ja auch sehr “verboten” vor, aber das kann ja nicht sein. Es pokern so viele anständige und prominente Menschen und man scheint dafür ganz schöne helle sein zu müssen. Also auf in den Online Denksport … ich hab Spaß daran.
Also ich hab zu dem ganzen Poker einen etwas anderen Zugang, da ich schon seit längerem selbst bei ***** spiele und halt auch viele von meinen Bekannten und wir gehen auch öfter live ins Casino oder machen bei Turnieren mit.
Irgendwie “unterweltlerisch” ist das überhaupt nicht, ganz im Gegenteil … ***** ist beispielsweise sogar staatlich konzessioniert, also überhaupt nicht irgendwie verboten oder dergleichen.
Jedenfalls ist es ein super Hobby und man muss ja nicht Unsummen darin investieren. Wenn man gut ist, dann macht man halt mal mit höheren Beträgen und kann dann auch schön was gewinnn oder nen kleinen Nebenverdienst aufbauen, wie ich das mache. Aber man kann auch nur Freerolls spielen, also ganz gratis. Das ist das Tolle dran, dass man halt vom totalen Hobbyspieler bis zum Superprofi dabei sein und immer Spaß dran haben kann
Richtig man kann auch umsonst spielen oder sich in seiner Preisklasse bewegen sprich sein Budget je nach Gewinn langsam steigern. Bei einigen Anbietern muss man sogar erst skills sammeln bevor man an die “richtigen” Tische kommt.